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Der
britische Sportwagenhersteller Aston Martin gehört
ganz sicherlich zur Crème de la crème im Automobilbau.
Das Unternehmen kann auf eine fast hundertjährige Geschichte
zurückblicken und hat heute in Gaydon (Warwickshire)
seinen Firmensitz. Gaydon ist sehr klein, aber eine bekannte Adresse
bei Auto-Liebhabern: Auch Jaguar/ Landrover sind mit diesem Namen
verbunden, vor allem aber das Heritage Motor Centre, wo
seit den 1970ern die weltgrösste Sammlung historischer britischer
Fahrzeuge zu sehen ist.
Seit
1954 wurden die Autos in Newport Pagnell gebaut; mit der
Schliessung des Standorts werden Aston Martins nur noch in Gaydon
und seit 2009 von Magna Steyr in Graz produziert.
Geschichte:
Treibende
Kraft und Haupt-Namensgeber der Marke, die kurz vor dem 1. Weltkrieg
ins Leben gerufen wurde, war der Unternehmer und Rennfahrer Lionel
W.B. Martin (Der zweite Namensteil wurde nach Aussage Martins
von einer geografischen Bezeichnung übernommen: Aston Clinton
ist ein kleiner Ort nordwestlich von London; der Rennfahrer nahm
damals hier an einem Rennen am Aston Hill teil. Auch heute ist
Aston Hill übrigens wieder ein bisschen mit dem Namen eines
bekannten Rennsportlers verbunden: Der australische Formel-Eins
Fahrer Mark Webber wohnt dort, wenn er in England ist.)
Während
der Jahre des 1. Weltkriegs (1914 - 18) ging es eher schleppend
voran; erst ab 1923 kam es zu einer ersten Kleinserie.
Mitte
der 1920er Jahre kam die Firma mit ihren guten, aber teuren Wagen
ökonomisch ins Trudeln, bis Ende des 2. Weltkriegs (1939
- 45) konnten aber einige Hundert Fahrzeuge hergestellt werden.
Und das bedeutet für die Firmengeschichte: Aston Martin hat
die schwierigen 1920er Jahre und die Kriegszeit überstanden.
Durch
das finanzielle Engagement des britischen Unternehmers David
Brown blieb Aston Martin auch nach dem 2. Weltkrieg bestehen.
Nach
finanziellen Schwierigkeiten in den 1970ern übernahm allerdings
Ford 1987 zunächst den grössten Teil der Aston-Martin-Anteile;
1994 fiel dann auch der Rest an den amerikanischen Autogiganten.
Seit
2007 liegt die Mehrheit der Anteile an Aston Martin bei der Prodrive
Ltd., einer 1984 gegründeten Holding, die sich im Rennsport
engagiert und Konstruktionsdienstleistungen für andere Marken
(z.B. Fiat, Subaru, Alfa Romeo u.a.) anbietet.
In
ihrer bald 100-jährigen Firmengeschichte hat Aston Martin
weniger als 20.000 Fahrzeuge gebaut: Bis heute erfolgt
ein erheblicher Anteil der Produktion in Form von Handarbeit.
Die Firma ist für grossartige Designkonzepte bekannt - auch
der neue Zagato (ab Herbst 2011) ist wieder ein Beweis dafür.
Der
bekannteste Aston Martin war sicherlich der Wagen von Geheimagent
007 James Bond. Er wurde vor kurzem für stolze 3 Millionen
Euro versteigert.
Ausser
den Bond-Autos - der Geheimagent fuhr mehrere Fahrzeuge - sind
unbedingt der Aston Martin 2-Litre von 1950 und der
Aston Martin DB2 Vantage erwähnenswert. Wir werden auf
diese Autos noch im einzelnen eingehen.
Die
Ford-Ära hat der Marke nach Auffassung des Verfassers keine
grossen Lorbeern eingebracht: Der Aston Martin Virage Volante
(1993) ist eben nicht nur ein Ford, sondern sieht auch so aus.
Mit
dem Aston Martin V12 Zagato kommt jetzt wieder ein richtig
toller Wagen auf den Markt, ein Traumwagen mit 380 kW (517 PS),
etwa 350 km/h schnell und mit einem Preis von unter 200.000,-
Euro noch immer im realistischen Preissegment für Luxusautos.
Seit neuestem ist Aston Martin übrigens auch im Kleinstwagensegment
vertreten: Die offizielle Markteinführung des Cygnet findet
auf dem 81. Autosalon Genf 2011 statt. Vom Preis her mit einem
Listenpreis ab 37.995,- Euro übrigens nicht wirklich
klein . . .
Bis
zur Fertigstellung unserer WebSite über Luxusautos von
Aston Martin können wir Sie leider nur an unsere Werbepartner
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